Wein aus Frankreich

Der Rotwein Frankreich ist auf der ganzen Welt bekannt und steht dabei vor allem für eine gute Qualität und eine Abwechslung. Besonders bekannt sind dabei Weine aus dem Bordeaux-, dem Burgund- und dem Champagner-Anbaugebiet. Hier werden auch die meisten Weine des Landes hergestellt, die zu einem großen Teil ins Ausland exportiert werden. Die Produktionszahlen von Frankreich sind zwar gesunken, das Land ist aber immer noch, nach Spanien und mit Italien, einer der größten Weinhersteller der Welt, woran sich auch in Zukunft wenig ändern wird. Die Fläche des französischen Weinanbaus beträgt circa 880.000 Hektar, wobei es um die 144.000 Weinanbaubetriebe gibt. Die Jahresproduktion des Landes liegt bei ungefähr 6 bis 7 Milliarden Flaschen Wein, bei dem der Anteil des Rotwein Frankreich 73 Prozent entspricht.

Den Weinanbau in Frankreich gibt es schon seit 600 v.Chr. als Menschen aus Griechenland in dieses Land zogen. Schnell konnten die Rebsorten, die die Einwanderer mitbrachten, in Frankreich angebaut und mit hohen Erträgen geerntet werden. Es konnten aber nur Länder in Frankreich gewählt werden, die in der warmen Klimazone lagen. Als die Römer dann die Herrschaft über Frankreich übernahmen, wurden die Weine in das ganze Reich exportiert und mit wiederstandfähigen Rebsorten experimentiert, die das Klima in Mittelfrankreich besser aushalten sollten. Durch diese Ausbreitung der Rebenfläche, entstanden viele der heutigen Anbaugebiete und der Weine. In der heutigen Zeit gibt es über 150 Weinsorten, die in Frankreich angebaut werden, wobei viele auf die Römer zurückzuführen sind. Aber auch jetzt noch, werden immer wieder neue Rebensorten gezüchtet, die die Qualität und Quantität des Weiß- und Rotwein Frankreich immer besser machen.