Notre-Dame de Paris

Eine der größten Sehenswürdigkeiten Frankreichs steht selbstverständlich in Paris: die Kathedrale Notre-Dame de Paris. Diese wurde ursprünglich als Sitz des Erzbistums Paris erbaut. Die Bauzeit für dieses imposante Gebäude betrug 180 Jahre und ging vom Jahr 1163 bis zum Jahr 1345. Sie stellt eines der ersten gotischen Kirchengebäude in Frankreich dar und steht auf der heutigen Seineinsel Ile de la Cite. Der Eindruck, dass dieses Gebäude riesig ist, entsteht nicht nur, wenn man davor steht. Die Zahlen belegen diese Tatsache:
Das Kirchenschiff ist 130 Meter lang, 48 Meter breit und 35 Meter hoch. 10.000 Menschen könnten in dieser Kirche Platz nehmen. Die Türme mit einer Höhe von 69 Metern übertreffen diese Zahlen sogar noch. Nach insgesamt vier Bauphasen war der Bau der Notre-Dame de Paris endlich fertig gestellt. Doch hielt dieser Zustand nicht lange an. Im Jahr 1793 wurde im Rahmen einer Revolution die Inneneinrichtung der Kirche zerstört, zum Glück durfte der Bau selber aber im Gegensatz zu anderen Kirchen stehen bleiben.
Ab dem Jahr 1844 wurde die Kathedrale dann wieder restauriert und bis heute hängt noch die im Jahr 1686 gegossene Glocke, eine von insgesamt fünf. Seit der Fertigstellung der Kathedrale wurden zahlreiche wichtige Personen, darunter einige Könige und Bischöfe, beigesetzt.
Bild: mondzart-hohenlohe / pixelio.de
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