Louvre Museum

Das Louvre Museum, auf französisch Palais de Louvre, war früher ein Königspalast und bildete zusammen mit dem zerstörten Palais de Tuileries das Pariser Stadtschloss. Es liegt auf der rechten Uferseite und gleichzeitig im Zentrum von Paris. Gemessen an seiner jährlichen Besucherzahl von über acht Millionen ist das Louvre Museum das meistbesuchte der ganzen Welt und aufgrund seiner Ausstellungsfläche das dritt größte Museum der Welt. Unter den unterschiedlichen Königen, die während und nach dem Bau des Louvre herrschten, wurde das Louvre Museum ständig umgebaut und ausgebaut. Es diente teilweise als Festung und auch als Residenz der Könige.
Die Türme und Zinnen, die der Louvre einst besaß, fielen einem Brand zum Opfer. Erst im Jahr 1981 wurde das Gebäude vom Präsidenten Francois Mitterand als Museum umfunktioniert. Heute werden auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern über 380.000 Werke ausgestellt.
Besonders einmalig und aus diesem Grund auch sehr berühmt sind Griechische und römische Antikensammlungen, italienische Renaissancemalerei, flämische Malerei des 16. bis 17. Jahrhunderts und die französische Malerei aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. Unter den berühmten Gemälden befindet sich auch die Mona Lisa von Leonardo da Vinci und die Abbildung von Franz I aus Frankreich vom Maler Clouet. Der Ursprung der entstandenen Sammlungen beginnt teilweise im 14. Jahrhundert.
Bild: mondzart-hohenlohe / pixelio.de
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