Französisch-Guayana
Die französische Region Französisch-Guayana liegt ausnahmsweise nicht in Frankreich, sondern in Übersee. Detailliert gesehen befindet sich Französisch-Guayana im Norden von Südamerika zwischen Brasilien und Suriname. Auf der einen Seite befindet sich der Atlantik, auf der anderen Seite bildet der Fluss Oyapock die Grenze zu Brasilien. Französisch-Guayana ist politisch gesehen in Frankreich integriert und zählt somit auch zur Europäischen Union.
Französisch-Guayana besticht durch seine besondere Fauna und geologische Besonderheiten. Das guayanische Bergland breitet sich auch über Teile von Französisch-Guayana aus und grenzt den Regenwald räumlich vom restlichen Land ab. Hierdurch sind zahlreiche hohe Klippen entstanden, von denen atemberaubende Wasserfälle hinabstürzen. Aufgrund der Tatsache, dass 90 % der gesamten Fläche vom Regenwald eingenommen wird, lebt der Großteil der Bevölkerung in Städten, die direkt an der Küste liegen.
In Französisch-Guayana herrscht das tropische Klima vor, das heißt die mittleren Jahrestemperaturen liegen um 28 Grad Celsius und die Monate August bis Dezember gelten als Trockenzeit. Regen fällt, außer im März, in allen anderen Monaten. Wirtschaftlich wird Französisch-Guayana vorrangig für die Raumfahrt genutzt. Die ESA (Europäische Weltraumkommission) betreibt hier zusammen mit der französischen Raumfahrtbehörde CNES in Kourou einen Weltraumbahnhof. Als weitere Wirtschaftszweige sind die Forst- und Landwirtschaft, die Krabbenfischerei und der Abbau von Gold zu nennen.
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