Frankreich Regionen

Frankreich wird auf insgesamt 26 Regionen aufgeteilt. Diese bestehen zwar seit dem Jahr 1964, erhielten aber erst im Jahr 1983 eine politische Machtstellung. Jede Region wählt einen Regionalrat, aus dem jeweils ein Präsident hervorgeht. Die Regionalräte sind Mitglied des Senats. Abgesehen von der politischen Stellung haben die Regionen noch weitere Aufgaben zu bewältigen. Sie sind eigenständig für die Wirtschaft, der Infrastruktur und des Bildungswesens in Bezug auf die Gymnasial- und Berufsausbildung zuständig.
Die Finanzierung dieser Aufgaben erreichen die einzelnen Regionen durch die Erhebung von Steuern und über die geleisteten Transferzahlungen der Regierung. Korsika besitzt eine Sonderstellung unter den Regionen und wird als Collectivite territoriale bezeichnet. Die in Übersee liegenden Gebiete hatten bis zum Jahr 2003 den Status von Überseedepartments. Das heißt, dass diese bis dahin komplett von der französischen Regierung finanziert wurden und keine Selbstständigkeit besaßen. Des weiteren werden die Regionen noch in Departments unterteilt. Diese regieren sich ähnlich wie die Regionen durch einen Generalrat, Oberhaupt ist jedoch ein vom Staatspräsidenten bestimmter Präfekt.
Die Departments sind für das Sozial- und Gesundheitswesen verantwortlich, die Kultur- und Sporteinrichtungen als auch für die Departmentstrassen und den Sozialbau. Auf Bildungsebene kümmern sie sich um die Colleges. Sie dürfen ebenfalls Steuern erheben und erhalten zusätzlich Transferzahlungen der Regierung.
Bild: Angelina Ströbel / pixelio.de
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