Basse-Normandie
Bei der Region Basse-Normandie handelt es sich um eine landschaftlich sehr reizvolle Gegend im Norden Frankreichs. Diese Region wird von zwei Seiten von Wasser umgeben, und besitzt zudem eine Halbinsel, die in den Ärmelkanal ragt. Der Westen dieser Region wird von der weltberühmten Bretagne umschlossen und im Osten kann die Seinemündung besucht werden. Eingeteilt wird die Region in die Gebiete Calvados, Manche und Orne.
Die Region Basse-Normandie besticht durch ihre geschichtliche Entwicklung und der daraus entstandenen zahlreichen Sehenswürdigkeiten. So fanden wichtige geschichtliche Ereignisse in Basse-Normandie statt, die zudem ihren Namen den historischen Stätten der Normannen zu verdanken hat. An den Stränden Omaha und Utabeach fand am 6. Juni 1944 die Landung der Alliierten statt, die zur Beendigung der Herrschaft seitens Deutschland über Frankreich führte.
Auf der Halbinsel Mont-Saint-Michel kann das Benediktinerkloster bewundert werden, das im übrigen das einzige Gebäude auf dieser Halbinsel darstellt. Ferner ist Basse-Normandie für seine kulinarischen Genüsse bekannt und beliebt: der aus Rohmilch produzierte Camembert, der Käse Pont-I´Eveque, der Käse Livarot, der Apfelwein Cidre und der Branntwein Calvados. Touristisch wurde Basse-Normandie aufgrund ihrer abwechslungsreichen Landschaft und der zahlreichen Parks berühmt, die teilweise seit dem 17. Jahrhundert bestehen. Aber auch Burgen und eine weitere Sensation zieht jährlich die Touristen an: die Bahn „Train Touristique du Cotentin“.
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